Margarita Noll

Margarita Noll begann als Leistungssportlerin und vereint jetzt ihr Studium der medizinischen Physik mit ihrer Erfahrung der Körperarbeit. Als zertifizierte Trainerin der Bewegungslehre nach Liebscher und Bracht benutzt sie in ihrer Arbeit neueste wissenschaftlich-orthopädische Erkenntnisse und verbindet die effektivsten Übungen um schmerzfrei zu werden und zu bleiben. Ihr größtes Anliegen ist es Ihnen zu helfen ihren Körper wieder zu spüren und Freude in der natürlichen Beweglichkeit  zu entdecken. In ihren Kursen vermittelt sie den Teilnehmern, dass es für niemanden zu spät ist, da der Körper jede nur erdenkliche Hilfestellung annimmt, wieder besser zu funktionieren.

Warum brauche ich Bewegung um schmerzfrei zu werden oder zu bleiben?

Der Körper braucht Bewegung um gut zu funktionieren. Knochen, Knorpel, Muskeln, Sehnen und Bänder bekommen nur durch Bewegung ihre Nahrung. Gerade in den Bereichen der Gelenke sind die Knorpeln und Bänder auf kontrollierte Bewegung angewiesen. Denn nur richtiger Druck und Entlastung umspült das Gelenk mit Nährflüssigkeiten und ernährt die darin befindlichen  Knorpel und Bänder. Ein Bild hierfür ist der Schwamm. Ausgepresst gibt er alte Flüssigkeit ab. Lässt man ihn wieder los saugt er die neue Flüssigkeit auf. Die Muskeln und Sehnen ernähren sich direkt durch ihre Benutzung und Knochen  behalten ihre Festigkeit durch Zug und Druck.

Warum wundert es uns dann, wenn wir unsere Gelenke durch Bewegungsmangel regelrecht verhungern lassen und sie in Folge nicht mehr so richtig funktionieren?

Erinnern Sie sich an ihre Bewegungsfreude als Kind. Mit dem Älterwerden und den größeren Anforderungen unterdrücken wir immer mehr diese natürlichen Bewegungsimpulse. Der Alltag fordert von unserem Körper, dass er funktioniert. Schmerzt eine Bewegung, vermeiden wir sie und schränken unbewusst unser Bewegungsrepertoire immer mehr ein. Die Folge ist ein Kreislauf von immer mehr Gelenken und alltäglichen Bewegungen die schmerzen, da sie nicht durch die nötige Bewegung ernährt werden. Wir hoffen auf Schmerzmittel und Operationen, aber auch mit ihnen reduzieren sich unsere Bewegungen immer mehr. Die Ausschüttung von Glückshormonen, die durch Bewegung frei gesetzt werden, werden immer weniger. Wir verlieren die unbändige Freude am Bewegen und schieben es auf das Alter und reden uns ein, dass wir noch nie ein „körperlicher“ Typ waren. Manche von uns  gehen ins Fitnessstudio und versuchen mit eisernem Willen die Beweglichkeit zu erhalten. Dies ist eine gute Sache und bewirkt viel, hat aber wenig mit der natürlichen Bewegungsfreude zu tun.

 

Motion – Kurse

In meinen Kursen erlernen sie wieder die natürliche Beweglichkeit.  Die ganzkörperlichen Übungen, die das fasziale Körpersystem rehydrieren, brachliegende Muskeln  einbinden und die Wirbelsäule aufrichten ergeben ein ganzkörperliches  Empfinden und regen die Selbstwahrnehmung an.

Jeder Kurs ist auf sechs Säulen aufgebaut. Übungen des Federns, Schwingens und Drehens regen den Stoffwechsel aller, auch seit Jahren brachliegender Bereiche des Körpers an und es entsteht eine neue Art der Elastizität. Das Dehnen chronisch verkürzter Muskeln führt zur Korrektur von Fehlhaltungen hin zu schmerzfreien Gelenken. Die Ansteuerungsübungen aktivieren „schlafende“ Muskeln, die vom Gehirn wieder für neue Bewegungsaufgaben benutzt werden. Die Kräftigungen  führen zur Stabilisierung der Gelenke. Mit dem Lösen von festen Gewebsstrukturen mittels Bällen und Faszienrollen  werden oft jahrelange Schonhaltungen gelöscht. Die  gelenksgeometrisch richtigen Bewegungen versorgen und beleben das umliegende Gewebe. Die Gelenke gesunden. Das bewusste Spüren baut die Verbindung zum Gehirn, unserer Schaltzentrale auf. Durch diese Kommunikation zwischen der bewussten Bewegung und dem Gehirn steht das neu gewonnene Bewegungsrepertoire dem Körper wieder zur Verfügung.